8.5.2026

Die Krankenhausreform 2026 stellt Versorger in Deutschland vor eine historische Transformationsaufgabe. Während neue Leistungsgruppen und die Vorhaltevergütung den gesetzlichen Rahmen definieren, entscheidet sich die tatsächliche Umsetzung jedoch in der Akzeptanz vor Ort.
Fachlich ist oft klar, was zu tun ist – doch politischer Druck, emotionale Widerstände und fehlende kommunikative Steuerung führen dazu, dass selbst gute Strategien nicht umgesetzt werden. In einer Befragung nennen Experten aus dem Krankenhausbereich Kommunikation als entscheidenden Hebel für den Erfolg von Transformationsprozessen: Vier der fünf am häufigsten genannten Erfolgsfaktoren betreffen kommunikative Aspekte. Dazu zählt die verständliche Information der Öffentlichkeit. Hinzu kommen der Dialog mit den Entscheidungsgremien sowie mit den Betroffenen und den Kritikern.
In unserem aktuellen Beitrag im Krankenhaus-Report 2026 (WIdO) analysieren wir das Spannungsfeld zwischen struktureller Neuordnung und gesellschaftlicher Tragfähigkeit. Kommunikation darf in tiefgreifenden Transformationen kein begleitendes „Add-on“ sein. Gesellschaftlich tragfähige Lösungen lassen sich vor allem dann finden, wenn Information und Dialog in einem systematischen Kommunikationsmanagement geplant und umgesetzt werden.
Der vollständige Beitrag ist als Open Access verfügbar.
Quelle: Brettschneider, F., Fischer, J., Schuster, T. (2026). Krankenhausreformen umsetzen: Mit Kommunikation und Dialog zu gesellschaftlich tragfähigen Lösungen. In: Scheller-Kreinsen, D., Wasem, J., Beivers, A., Mostert-Brenck, C. (eds) Krankenhaus-Report 2026. Springer, Berlin, Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-662-73132-1_8
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